Biber-Kartierung


Sie sehen Leute querfeldein laufen und in die Uferböschung kriechen? Keine Sorge, das werden unsere ehrenamtlichen KartiererInnen sein!

Jedes Jahr zeichnen wir von Januar bis März alle Spuren der Leine-Biber auf. So wissen wir immer, wie sich die Biber ausbreiten, wie sich der Bestand entwickelt und wo es zu Konflikten mit Menschen kommen kann. Das bringt uns auf den aktuellen Stand bezüglich Erfolgen und Problemen.

Unsere KartiererInnen sind geschult und dazu berechtigt, die Ufer der Leine und ihrer Nebengewässer zu betreten. Bei Fragen sprechen Sie sie ruhig an.


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Schulung zur Nutzung der Plattform Biberschutz des NABU Niedersachsen
Hier die Folien der Schulung zum Nachlesen und als Leitfaden für die Anmeldung und Nutzung bei der Kartierung
Schulung_Biber_plattforn.pdf
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Leitfaden zur Betretung bei der Biberkartierung
Hier geben wir Ihnen eine kleine Hilfe, falls Sie unsicher sind, was das Betreten von Flächen während der Kartierung betrifft. Dieser Leitfaden hat keinerlei Anspruch auf Vollständigkeit oder juristische Gewähr. Es sind zutreffende Paragraphen aufgelistet, und wie bisher unsere Erfahrung in solchen Situationen ist. Jedoch lässt sich sagen, selbst wenn Sie sich im Recht sehen, setzten Sie sich bitte keiner Gefahr aus - im Zweifelsfall empfehlen wir die Kartierung abzubrechen.
Leitfaden_Betretung.pdf
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Das Geheimnis lüftete die erste Biber-Kartierung des NABU Laatzen. Im Winter 2012/2013 haben 30 ehrenamtliche KartiererInnen die Uferbereiche in der Südlichen Leineaue gründlich auf Biberspuren untersucht. Um die Ergebnisse mit denen anderer Biberregionen vergleichen zu können, wurde ein Kartier-Standard entwickelt. Das Gebiet erstreckte sich über 35 Kilometer Flusslänge: vom Maschsee in Hannover bis an die Fuße der Marienburg bei Nordstemmen. Inbegriffen waren wichtige Zuflüsse wie die Alte Leine.

 

Die Bestandserfassungen werden seitdem jährlich durchgeführt - dank der tatkräftigen Unterstützung zahlreicher Ehrenamtlicher, die im Winter Biberspuren an den Fließ- und Stillgewässern in der Region dokumentieren. Die Daten liefern wichtige Erkenntnisse über die Habitatanforderungen des Bibers und über mögliche Konflikte durch unterschiedliche Landnutzungen. Wenn Sie auch an einer Biberkartierung teilnehmen möchten, nehmen Sie Kontakt mit uns auf.


Seit 2016 wird die Biberkartierung mithilfe eines Web-GIS durchgeführt. Im Rahmen des Förderprojektes der Niedersächsischen BINGO-Umweltstiftung hat der NABU Laatzen das Online-Portal "Biberschutz" zur Biberkartierung entwickelt. In der Region Hannover-Hildesheim werden geschulte ehrenamtliche KartiererInnen die Gewässerabschnitte der Leine und ihre Zuflüsse auf Biberspuren untersuchen und ihre Funde direkt in das Online-Portal eintragen. Schauen Sie doch mal auf unserer Biberschutz-Plattform vorbei: www.biberschutz.de .


Ihr Interesse ist geweckt?

 

Des Öfteren bietet der NABU Laatzen Kartierungen oder Ausbildungen zum Biberberater an. Nehmen Sie hierfür gerne Kontakt zu uns auf.