Der Biber – ein Landschaftsgestalter ist zurückgekehrt
Bei einem Spaziergang im Bereich der Bruchriede in Rethen bleiben sie den Besuchenden nicht verborgen:
Nagespuren, gefällte Bäume, vernässte Bereiche und Dämme, die das Wasser stauen.
Wer ist dafür verantwortlich?
Der Biber. Er ist ein aktiver Gestalter seines Lebensraumes.
Warum hat er sich hier angesiedelt?
Dafür gibt es mehrere Gründe:
Warum baut der Biber Dämme?
Sicherlich nicht aus Langeweile.
Welches sind die positiven Folgen eines Biberdammes?
Welchen Nutzen haben Feuchtgebiete und Biberteiche?
Warum fällt der Biber Bäume?
Warum besteht keine Gefahr für den Baumbestand?
Welchen Nutzen haben die gefällten Bäume für die Natur?
Warum wird der Biber als Schlüsselart bezeichnet?
Warum kann es in den Biberrevieren zu Konflikten kommen?
Was tun, um diese Konflikte zu lösen?
Bitte wenden Sie sich bei Konflikten an die ÖSML (Ökologische Station Mittlere Leine) in Laatzen-Grasdorf. Dort werden Sie beraten und über mögliche Lösungen informiert. Eine Entscheidung, ob Maßnahmen zur Konfliktlösung notwendig sind, fällt die Untere Naturschutzbehörde der Region Hannover.
Was sollte man nicht tun?
Selbst aktiv werden.
Nach dem Bundesnaturschutzgesetz ist der Biber streng geschützt.
Es ist verboten, ihm nachzustellen, ihn zu fangen, zu stören, zu verletzen oder zu töten. Genauso ist es verboten, seine Baue und Dämme zu beschädigen oder zu zerstören.
Wer gegen dieses Gesetz verstößt, begeht eine Straftat, die ein Bußgeld nach sich zieht. Wie hoch dieses ausfällt, variiert je nach Bundesland. In Niedersachsen können bis zu 50.000 Euro fällig werden.
https://www.bussgeldkatalog.org/tierschutz-biber/